Normierungen Heian Katas seit März 2002

1. Heian Shodan Bisherige Ausführung Beschlossene Ausführung
1.1 Bewegung 1 Ausgangsstellung Heiko Dachi Ausgangsstellung Shizen-tai (Hachiji Dachi)
1.2 Bewegung 4 Kentsui Tate Mawashi-Uchi Stellung Renoji-Dachi Erst rechter Fuß anziehen in Renoji-Dachi dann vor in Zenkutsu-Dachi mit Kentsui Tate Mawashi-Uchi
1.3 Bewegung 7, 8 und 9, Ausholbewegung Age-Uke Strecken des Arms und Hand öffnen Arm bleibt wie bei Age-Uke, nur die Hand öffnen
     
2. Heian Nidan    
2.1 Bewegung 1 und 4 Jodan Block Beide Fäuste zuerst zur Hüfte dann Jodan Block (Sokumen Jodan Yoko-Uke) Beide Fäuste direkt von der Seite zum Block (Sokumen Jodan Yoko-Uke) wie Beginn Heian Yondan
2.2 Bewegung 19 Chudan Uchi-Uke Vordere Fuß bleibt bei der Ausführung von Gyaku-Uchi-Uke stehen Vordere Fuß wird bei der Ausführung von Gyaku-Uchi-Uke um eine Fußlänge zurück gezogen
2.3 Bewegung 16 und 19 Uchi-Uke, Ausholbewegung nur mit dem abwehrenden Arm Uchi-Uke mit Ausholbewegung beider Arme
2.4 Bewegung 17 und 20 Mae-Geri Jodan Mae-Geri Chudan
     
3. Heian Sandan    
3.1 Bewegung 12, 14 16 Mikatsuki-Geri Knie hoch Fumikomi
3.2 Bewegung 18 Tate-Shuto-Uke mit Ausholbewegung beider Arme Tate-Shuto-Uke ohne Ausholbewegung direkt von der rechten Hüfte
3.3 Bewegung 19 und 20 Fausthaltung Tsuki-Age wie Oi-Tsuki Fausthaltung Tsuki-Age wie Tate-Tsuki
     
4. Heian Yondan    
4.1 Bewegung 1 und 2 Beginn nach unten zur Seite als Block dann erst Jodan-Yoko-Uke Beginn schnell und ohne Kimme dann langsam Jodan-Yoko-Uke
4.2 Bewegung 8 Yoko-Geri aus Zenkutsu-Dachi aus Zenkutsu-Dachi linken Fuß zur Mitte setzen dann Yoko-Geri
4.3 Bewegung 11 Gedan-Barai/Age-Uke/Shuto-Jodan-Yoko Mawashi-UchiUke in zwei Zeiten Gedan-Barai/ Shuto-Jodan-Yoko Mawashi-UchiUke in einer Bewegung
4.4 Bewegung 12 Mae-Geri  Mae-Geri Jodan
4.5 Bewegung 15 und 19 Mae-Geri Jodan Mae-Geri Chudan
     
5 Heian Godan    
5.1 Bewegung 11 Tate-Shuto-Uke vorgehen Oi-Tsuki Chudan-Tsuki (Tetsui-Uchi) vorgehen Oi-Tsuki
5.2 Bewegung 13 Wendung in Kiba-Dachi mit MikaTsuki-Geri/Gedan-Barai Wendung in Kiba-Dachi mit Fumikomi/Gedan-Barai
5.3 Bewegung 23 Nach Nukite/Manji-Uke Drehung Pause und dann zweiten Nukite Nach Nukite/Manji-Uke Drehung sofort zweiten Nukite ohne Pause in der Bewegung

 

Hier der Link zum Download der aktuellen Prüfungsordnung des Deutschen Karate Verbands e.V. als PDF Datei:

DKV Prüfungsordnung

 

 

 

Im Karate gibt es, wie in den meisten asiatischen Kampfsportarten verschiedenfarbige Gürtel, die den Leistungsstand des jeweiligen Karateka widerspiegeln sollen. Diese Stufen geben einerseits dem Schüler eine Orientierung darüber, wo er steht, was aktuell zum Lernen anliegt, und wo der Weg hin führt. Andererseits helfen die Gürtelfarben Trainingspartnern und Trainern, den Leistungsstand jedes Schülers grob einzuschätzen. Somit erhält man eine Orientierung, was vom Gegenüber verlangt werden kann. Auch vereinsübergreifend.

Um die genannten Funktionen sicherzustellen, muss der Prüfer zur jeweiligen Gürtelprüfung ein entsprechendes Niveau verlangen. Unter anderem zur eigenen Sicherheit des Prüflings. Gürtelprüfungen dürfen nicht darauf reduziert werden, dass der Verband damit Geld verdient und die Farbe eine Auszeichnung langer Vereinsmitgliedschaft ist.

Karate Gürtelprüfungen sollen nicht die strenge Ernsthaftigkeit von Schulprüfungen, Klausuren oder Prüfungen im Beruf haben. Dennoch sollte jede(r) sein eigenes Können möglichst objektiv betrachten und sich ernsthafte Gedanken darüber machen, ob und wann die nächste Stufe der Karate Karriere erklommen werden soll. Für eine objektive Beurteilung stehen bei uns im Verein gerne Trainer und höhergraduierte Karateka zur Verfügung. Eine weitere Orientierung bietet die Prüfungsordnung (Klick) des Deutschen Karate Verbands e.V. (DKV). Gleich auf den ersten beiden Seiten finden sich vier Abschnitte zu Prüfungen in der Unterstufe (9.-7. Kyu), Mittelstufe (6.-4. Kyu), Oberstufe (3.-1. Kyu) und zu Dan-Prüfungen. Es wird erklärt, auf was es bei den jeweiligen Prüfungen ankommt, wo die Schwerpunkte liegen und was vorausgesetzt wird.

Das in Deutschland gebräuchliche Graduierungssystem unterscheidet 9 Schülergrade (9. bis 1. Kyu, farbige Gürtel).
Darauf folgen 10 Meistergrade (schwarzer Gürtel, 1. Dan bis 10. Dan, schwarzer Gürtel).

Die Prüfungsordnung sieht außerdem für jede Gürtelprüfung eine Mindestvorbereitungszeit vor. Fälschlicherweise wird diese oft auch als "Wartezeit" bezeichnet. Es geht hierbei nicht darum, auf den nächsten Prüfungstermin zu warten, sondern sich darauf gründlich vorzubereiten. Das bedeutet, in dieser Zeit regelmäßig das Training zu besuchen und an den Dingen zu arbeiten, die bei der letzten Prüfung und im Training als Defizite aufgezeigt wurden. Dabei sollte man darauf achten, nicht zu viele Dinge gleichzeitigt verbessern zu wollen. Bei der Vorbereitung zur nächsten Gürtelprüfung soll sich der Schüler Zeit nehmen und sich so Stück für Stück verbessern. Es ist völlig normal, dass dafür meist mehr Zeit als die vorgegebene Mindestvorbereitungszeit gebraucht wird. Vor allem bei den Gürtelprüfungen der Mittel- und Oberstufe reicht die Mindestvorbereitungszeit keinesfalls aus, um sich ordentlich vorzubereiten. Sicherlich gibt es hier Ausnahmen. Etwa bei besonders talentierten Schülern, die mehr als zwei bis dreimal pro Woche intensiv und effektiv trainieren.

Hier zusammengefasst ein paar zu beachtende Punkte:

  • Während der Vorbereitungszeit soll das Training regelmäßig, idealerweise mindestens zweimal pro Woche, besucht werden.
  • Nehmt Euch die Zeit für eine ausreichende Vorbereitung. Karate kann nicht "mal schnell" erlernt werden. Zwischen theoretischem Wissen wie es funktioniert und dem praktischen Können stehen intensives und ausdauerndes Training und viele Wiederholungen.
  • Spätestens ab der Mittelstufe ist zusätzliches Prüfungs-Vorbereitungstraining (z.B. Donnerstags nach dem Training oder Samstags) erforderlich.
  • Je höher der Gürtel, desto eigenverantwortlicher findet die Vorbereitung auf die nächste Prüfung statt.
  • Wer sich intensiv auf eine Gürtelprüfung vorbereitet kennt das zu zeigende Programm auswendig. Das hilft sehr, die Nervosität im Zaum zu halten, und zeichnet ein positives Bild beim Prüfer.
  • Bereitet Euch zusammen mit fortgeschrittenen Schülern oder einem Trainer auf die nächste Prüfung vor. Gleich eingestufte Schüler erkennen ggf. die Fehler noch nicht.
  • Zieht vor der Entscheidung zu einer Prüfung zu gehen den Rat eines unserer Trainer heran.
  • Besucht Lehrgänge! Schaut damit über den Tellerrand unseres Vereins hinaus. Nutzt dort die Gelegenheit, auch bei anderen Prüfern Prüfungen abzulegen. Selbstredend, nach entsprechender Vorbereitung.
  • Kein Prüfer ist daran interessiert, jemanden durch die Prüfung fallen zu lassen. Im Gegenteil ist es eine Freude, gut vorbereiteten Prüflingen, den neuen Gürtel zu überreichen
  • Fällt jemand trotz Vorbereitung durch eine Gürtelprüfung, so ist das kein Weltuntergang, sondern eine Chance, die Selbsteinschätzung zu korrigieren und besser zu werden.
  • Wer eine Prüfung bestanden hat, kann stolz auf die gezeigte Leistung sein. Auch wenn es noch Mängel gab (die wird es leider immer geben) hat er doch gezeigt, dass er das Niveau erreicht hat und sich seit der vorangegangenen Prüfung erfolgreich weiterentwickelt hat.

Hier sind ausschließlich Prüfungs-Termine aufgelistet, die von unserem Dojo ausgerichtet werden. Wir empfehlen jedem Mitglied, spätestens ab Erreichen der Mittelstufe (6. Kyu bis 4. Kyu), bei Gelegenheit Prüfungen auch auf externen DKV-Lehrgängen abzulegen. So werft Ihr auch einmal einen Blick über den Tellerrand und stellt Euch der Bewertung eines "fremden" Prüfers, der Euch nicht persönlich kennt. Eine wichtige Erfahrung für jede(n) Karateka. Termine für von uns empfohlene Lehrgänge mit Möglichkeit zur Gürtelprüfung findet Ihr hier.

Sollte der Wunsch nach einem Prüfungstermin bestehen, könnnen sich die Prüfunglinge an unsere Prüfer wenden. Bitte beachtet, dass wir eine Prüfung erst ab einer Mindestanzahl von drei Prüflingen ausrichten. 

Datum/Uhrzeit Ort Prüfung
26.05.2019 11:00 Uhr Gymnastikhalle am Sportplatz 9.-1. Kyu, dojointern und/oder extern
Nach Vereinbarung bei Bedarf (ab 3 Personen) nach Vereinbarung 9.-1. Kyu, dojointern und/oder extern

 


5. Dan

Allgemein:
Mich fasziniert am Karate die Vielseitigkeit durch Kata und Kumite, die Anforderungen an die Körperbeherrschung und die Dynamik und Schnelligkeit im Kumite.

Mein Motto ist:
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Lizenzen:
C-Trainerlizenz
B-Prüferlizenz seit 2009
Polizeilich zertifizierter Gewaltschutz-Trainer seit 2009

Erfolge:
Deutsche Meisterschaft 2007, 3. Platz Kumite +80 kg und 5. Platz Kumite Allkategorie
2 x Deutscher Hochschulmeister Kumite +80 kg

Dojos:
Karate Dojo Fischbach
Taisho Siegburg

 


4. Dan

Allgemein:
Mit einem Freund habe ich 1984 mit dem Karate angefangen und war sofort begeistert von diesem Sport und dem Verein. Bis ich 1991 den Schwarzgurt machte hatte ich so manche größere und kleinere Kämpfe zu bestehen. Die Leidenschaft für den Sport ist bis heute geblieben und als Sportwart des Vereins habe ich mir zum Ziel gesetzt, dass unsere Mitglieder Spaß am Sport haben, das Training anstrengend und zugleich anspruchsvoll ist und dass sowohl Breitensportorientierte, als auch Leistungssportler auf ihre Kosten kommen.

Mein Motto ist:
Setze Dir ein Ziel, arbeite darauf hin und prüfe regelmäßig, wo Du stehst.

Lizenzen:
C-Trainerlizenz seit 1999 
B-Trainerlizenz Bereitensport seit 2006 
B-Trainerlizenz Selbstverteidigung seit 2012 
B-Prüferlizenz seit 2009 
Polizeilich zertifizierter Gewaltschutz-Trainer seit 2009 

Erfolge:
Intern. Bodenseepokaltunier Kata Einzel 2. Platz 1988
Mehrmaliger Vereinsmeister Kata-Einzel/Kata-Mannschaft 

Homepage:
www.rolX.de

 


2. Dan

 

 

Allgemein:
Zum Karate bin ich 1993 durch einen Anfängerkurs gekommen. Zur damaligen Zeit war Karate eher was für Jungs aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Es hat so viel Spaß gemacht dass ich seit dem auch dort kleben geblieben bin. Man trainiert Körper und Geist und man lernt viele nette Leute kennen. Kurz gesagt : Karate ist ein geiler Sport und macht einfach Spaß !!! Ich bin seit 2005 Kindertrainerin und seit 2006 heize ich auch den Erwachsenen ein :-).

Mein Motto ist:
Alles ist möglich, Du musst es nur wollen!!

Was ich noch sagen wollte:
Das Karate-Dojo-Fischbach ist ein geiler Verein mit vielen netten Leuten, die vieles Lustiges und Verrücktes unternehmen und es macht einfach nur Spaß einer von Ihnen zu sein.

Lizenzen:
C-Trainerlizenz
B-Prüferlizenz seit 2016
Polizeilich zertifizierte Gewaltschutz-Trainerin seit 2010