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Martin, der erst vergangenes Jahr sein 50. Karate-Jubiläum feierte und seit dieser langen Zeit (fast) ununterbrochen aktiv Karate trainiert, besuchte zusammen mit Freunden am verlängerten Wochenende nach Pfingsten einen 4-tägigen Karate-Praxis Lehrgang auf Burg Stahleck in Bacherach. Bei diesem konditionsfordernden Lehrgang wurde nicht gekleckert sondern geklotzt. Es ging um Karate in seiner Ursprungsform zur Verteidigung des eigenen Lebens, ohne Wettkampfgedanke oder Fairness des Angreifers. Teilnehmer verschiedenster Stilrichtungen trafen aufeinander, im wahrsten Sinne des Wortes. Um realistisch zu bleiben wurde nicht zimperlich miteinander umgegangen. Das passte perfekt zum rauen Ambiente der Burg. Am Ende des Lehrgangs stand für Martin die schweißtreibende Prüfung zum 2. Dan an. Hierfür musste Martin die Meister-Kata Gôjûshihô-Shô in Kür und Praxisanwendung zeigen. Dafür nutzte er natürlich die auf dem Lehrgang neu erworbenen Kenntnisse gleichermaßen wie das Können, das er sich in den vergangenen 51 Jahren antrainiert hatte. Dabei kamen ihm sicherlich auch die
 
Kenntnisse  anderer Kampfsportarten, wie beispielsweise Ju-Jutsu und Ringen, die Martin ebenfalls in der Vergangenheit trainierte, zugute. Martin gründete das Karate-Dojo Fischbach 1975 als Abteilung des TSV Friedrichshafen-Fischbach 1914 e.V. Damals war er Träger des braunen Gürtels und hatte eigentlich gar nicht vor, die Schwarzgurt Prüfung abzulegen. Auf Drängen seiner Vereinskameraden legte er nach 12-jährigem Karate-Training die Prüfung zum 1. Dan ab. Auch zur Prüfung zum 2. Dan hatte er sich später bereits angemeldet. Leider jedoch hinderte ihn ein schwerer Autounfall an der Durchführung. Es sollte

nach der Prüfung zum 1. Dan also noch 39 Jahre dauern bis zur nächsten Gürtelprüfung. In dieser sehr langen Zeit war Martin immer sowohl aktiv, als auch sportfördernd für den Sport als Kampfrichter auf Wettkämpfen, Trainer, Coach, Prüfer, Vorstand, Pressewart, … da.


Wir - sein Verein - gratulieren Martin von Herzen zur bestandenen Prüfung, bei der ihm nichts geschenkt wurde und wünschen ihm weiterhin Gesundheit und Fitness, damit wir noch sehr lange miteinander diesen faszinierenden Kampfsport trainieren können!